HLRdigital

Das Hamburger Lokalradio wird digital

Iniative Digital Radio Deutschland

Seit dem 17. Juni 2015 sendet das Hamburger Lokalradio in und um Hamburg über DAB+. Unser Kulturprogramm hören Sie täglich rund um die Uhr.  Jazzmusik pur gibt es am Morgen, Nachmittag und ab 20 Uhr.

Das UKW-Programm auf 96,0 MHz wird zeitgleich auch über DAB+ ausgestrahlt.

Zum digitalen Empfang benötigen sie einen DAB+ Empfänger, den sie in jedem Fachgeschäft käuflich erwerben können. Einfache Geräte sind bereits ab 50,00 Euro erhältlich.

Mehr Infos zur Technik:

http://www.digitalradio.de/index.php/de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Broadcasting

Presseinfos:

Media Broadcast – 06.09.2016

Attraktivität der Digitalterrestrik steigt: Hohe Zuschauerakzeptanz exzellente Basis für DVB-T2 HD – weiterhin starkes Wachstum bei DAB+MEDIA BROADCAST zum Digitalisierungsbericht 2016

Digitalradio wächst ungebrochen – Deutliches Plus auch im Automotive-Sektor 

Das neue Digitalradio im DAB+ Standard befindet sich ungebrochen weiter auf Wachstumskurs. So steht bereits in 13,8 Prozent der deutschen Haushalte ein DAB+ Radio (Vorjahr 10 Prozent). Auch im Vergleich der Entwicklung der Radioübertragungswege hat das Digitalradio die Nase vorn: Während DAB+ um 26 Prozent zulegen konnte und damit weit vor dem Zuwachs des Internetradios liegt, zeigt der analoge Empfangsweg UKW eine leicht rückläufige Tendenz. Die Endgerätepopulation legt mithin weiter zu: Mit 8,2 Mio. Endgeräten in Wohnung und Auto hat die DAB+ Penetration in Deutschland nochmals deutlich zugelegt. Dabei zeigt sich, dass DAB+ dank des zügigen Ausbaus des Sendernetzes entlang der Bundesautobahnen speziell im Automotive-Sektor weiter auf Erfolgskurs ist: Hier machte die Endgerätepopulation im Vorjahresvergleich einen satten Sprung nach vorne von 1,9 Mio. (2015) auf 3 Mio. Geräte.

„Dem Digitalradio im DAB+ Standard gehört die Zukunft. Hierfür sorgen beste Empfangs- und Klangqualität in unseren Netzen, ein teils exklusives Programmangebot sowie viele richtungsweisende Zusatzdienste“, erklärte James Kessel, Leiter der Business Unit Radio bei MEDIA BROADCAST. „Und die Nachfrage nach Kapazitäten ist ungebrochen, wie jüngste Aufschaltungen von DAB-Radioprogrammen belegen. Die Roadmap steht: Ende 2016 senden wir über 110 Senderstandorte. Der Bundesmux im Kanal 5C kann dann von 80 Prozent der Einwohner „inhouse“ empfangen werden. Beim Mobilempfang deckt MEDIA BROADCAST dann 95 Prozent der Fläche ab. Nahezu komplett abgedeckt werden dann die Bundesautobahnen sein. So stellt MEDIA BROADCAST Ende 2016 die Versorgung von 97 Prozent der Fernstraßen sicher. Reichweite plus Content werden die positive Entwicklung weiterhin beflügeln.“

 

MA HSH- PM 17/16 – 06.09.2016

Digitalisierungsbericht der Medienanstalten 2016: Ergebnisse für Hamburg und Schleswig-Holstein

Digitale Radionutzung in Hamburg und Schleswig-Holstein fast verdoppelt – DVB-T-Nutzung auf hohem Niveau stabil

Norderstedt, den 6. September 2016 – Die Nutzung von Digitalradio (DAB+) in Hamburg und Schleswig-Holstein erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Haushalte, die DAB+ nutzen, von 160.000 auf 280.000 angestiegen und hat sich somit fast verdoppelt. In 13 Prozent aller Haushalte in Hamburg und Schleswig-Holstein wird also Digitalradio gehört. Auch bundesweit verzeichnet das Digitalradio ein deutliches Wachstum, hier nutzen rund 10 Millionen Hörer DAB+. Das geht aus Ergebnissen des Digitalisierungsberichts der Medienanstalten 2016 hervor, der heute in Berlin präsentiert wurde.

Was die Digitalisierung der TV-Haushalte angeht, so nutzen mittlerweile knapp 88 Prozent aller Haushalte in Hamburg digitale Fernsehangebote, in Schleswig-Holstein sind es sogar 90 Prozent.

Knapp 20 Prozent aller TV-Haushalte in Hamburg nutzen das digitale Antennenfernsehen DVB-T. Damit ist DVB-T in Hamburg der zweitwichtigste Verbreitungsweg für Fernsehprogramme neben dem Kabelnetz, das von etwa 72 Prozent der Haushalte genutzt wird. Der Satellitenempfang liegt bei knapp 10 Prozent, der Empfang über IPTV bei knapp 8 Prozent.

In Schleswig-Holstein stellt sich die Verteilung der TV-Übertragungswege etwas anders dar. Hier empfangen 47 Prozent der Haushalte Fernsehprogramme über Kabel, 41 Prozent über Satellit und knapp 14 Prozent über DVB-T. Mit 6 Prozent spielt IPTV auch hier nur eine untergeordnete Rolle.

Die einzig analoge Fernsehnutzung findet derzeit noch über die Kabelnetze statt. In Hamburg nutzen nur noch knapp 18 Prozent der Kabelhaushalte das analoge Programmangebot, das entspricht ca. 120.000 Haushalten, in Schleswig-Holstein sind es 22 Prozent der Kabelhaushalte, was 140.000 Haushalten insgesamt entspricht.

Allerdings – das zeigen die Untersuchungen zum Digitalisierungsbericht – ist nur etwas mehr als die Hälfte dieser Haushalte ausschließlich analog. Viele der Fernsehen noch analog nutzenden Haushalte verfügen über ein digitaltaugliches Fernsehgerät oder nutzen digitale TV-Angebote über andere Quellen wie das Internet. Angesichts der immer geringer werdenden Nutzung des analogen Programmangebots im Kabel steht eine Abschaltung der analogen Programmverbreitung bis Ende 2018 auch in Hamburg und Schleswig-Holstein im Raum.